10 Tipps zur Überwindung der Eingewöhnungsphase
Was ist die Eingewöhnungsphase? Es handelt sich um eine Zeitspanne, die Kindern dabei helfen soll, sich in einen neuen Raum, mit neuen Betreuern und einem neuen Lebensabschnitt zu integrieren. Dabei handelt es sich um den Prozess der Umwandlung des Unbekannten (unvertraute Umgebung) in Bekanntes (eine sichere Umgebung).
Was ist das Ziel? Helfen Sie dem neuen Kind, damit seine ersten Tage und Momente im neuen Zentrum sowohl für es als auch für seine Familie eine positive und respektvolle Erfahrung sind. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, zwischen allen Beteiligten (Familie, Kinder, Lehrpersonal) ein gegenseitiges Verständnis herzustellen und ein Vertrauensverhältnis zu schaffen, das die Integration des Kindes in die Einrichtung erleichtert.

- Passen Sie den Zeitplan an:Es beginnt mit einem kurzen Aufenthalt im Zentrum, der sich nach und nach verlängert. Jedes Kind braucht seine eigene Zeit.
- Komfortobjekte:Das Kind kann einen Gegenstand mitbringen, der es an sein Zuhause erinnert und Geborgenheit und Trost spendet, etwa eine Decke oder ein Stofftier. Vermeiden Sie sehr attraktive Spielzeuge, die die Aufmerksamkeit anderer Kinder auf sich ziehen könnten.
- Kurzer Abschied:Vermeiden Sie es, den Abschied übermäßig in die Länge zu ziehen; Sie müssen dem Kind Sicherheit vermitteln und unnötige Dramen vermeiden. Der Abschied sollte fest, schnell und mit einem Lächeln erfolgen.
- Kurze und spezifische Nachrichten:Vermeiden Sie lange Erklärungen und Täuschungen, die das Kind „trösten“ könnten, da es sonst nicht mehr zuhört und der gegenteilige Effekt eintritt, der Angst auslöst. Zum Beispiel: „Papa kommt bald“, „Mama kommt nach der Arbeit.“
- Positive Sprache:Es ist wichtig, vor dem ersten Besuch mit dem Kind über das neue Zentrum zu sprechen und alle schönen und unterhaltsamen Dinge hervorzuheben, die es dort unternehmen kann.
- Motivation zu Hause:Normalisiert den Schulanfang und zeigt Begeisterung für ihre Fortschritte. Schaffen Sie in Ihren ersten Tagen eine entspannte Atmosphäre und lassen Sie sich Zeit zum Frühstücken und Anziehen, ohne Hektik und in Ruhe.
- Konsistenz in Anwesenheit und Zeitplänen:Anfänglich können Kinder unterschiedliche Verhaltensweisen (Wutanfälle, Erbrechen, Weinen) zeigen, um den Schulbesuch zu vermeiden. Es ist wichtig, dass Sie während dieser Zeit täglich anwesend sind und sich an die Zeitpläne des Zentrums halten. Die Etablierung von Routinen gibt ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen.
- Zeit und Engagement:Diese neue Veränderung kann zu Unsicherheit beim Kind führen. Verbringen Sie nach dem Verlassen des Zentrums mehr Zeit mit Küssen, Umarmungen, Spielen und Lachen als gewöhnlich.
- Vertrauen Sie dem Lehrteam:Sie haben bereits das Zentrum ausgewählt, das Ihren Erwartungen am besten entspricht und Sicherheit bietet. Das pädagogische Personal geht auf Ihre Anliegen und Fragen ein und sorgt gleichzeitig für das Wohl Ihres Kindes. Es wird empfohlen, während der Verabschiedung des Kindes keine Informationen auszutauschen.
- Fühlen Sie sich nicht schuldig:Sie bieten ihnen eine hervorragende Gelegenheit für ihre körperliche, soziale, emotionale und intellektuelle Entwicklung. In den Erinnerungen an eine glückliche Kindheit gibt es immer eine Schule, einen Lehrer und Freunde, mit denen man in der Pause gespielt hat.